Während man bei Twitter zwitschert, plurkt man bei Plurk. Ich habe mich gestern mal bei Plurk angemeldet und war überrascht von der Oberfläche. Man fühlt sich regelrecht überrannt von der schicken 2.0 Oberfläche bei der man scrollen, klicken und interagieren kann. Ajax wurde da groß geschrieben und alles geht flüssig von der Hand.
Zwar steigt man in den ersten Minuten noch vorsichtig durch, aber dann geht’s. Ich habe es bereits gezwitschert, dass Plurk für mich der Jaguar unter den Microblogging-Diensten ist. Ich werde mir das noch eine Weile anschauen, aber inzwischen habe ich schon einen Verdacht entwickeln können:
Plurk fährt nicht nur Jaguar, sondern spricht auch nur einen eigenen elitären Kreis an. Es stellt sich für mich auch eher als schwierig heraus – trotz der bunten, tollen Oberfläche – Anschluss an andere Plurker zu gewinnen. Ich denke nicht ohne Grund gibt es auch den “Lade deine Twitter Freunde ein”- Button. Und obwohl ich dieses “Feature” auch genutzt habe, passiert neben meinen eigenen Plurks recht wenig dort.
Wer Plurk noch nicht kennt, kann sich anhand der beiden vergleichenden Screenshots einen groben Überblick verschaffen:
vs:
Wer möchte kann mich gerne über Plurk anschreiben. Ich poste meine Tweets auch via Ping.fm dort hin. Momentan sehe ich jedoch keine große Veranlassung mich weiter damit auseinander zu setzten. Auch wenn Twitter nicht diese tolle GUI hat, ist es für mich Microblogging Service #1. Und es scheint auch mal wieder die Regel zu gelten: Simplicity Rulez! Was bringt das schönste Frontend, wenn man nur alleine ohne Feedback wild rumklickt?!
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